Über Nuhn

Im Januar 1978 gründeten wir zusätzlich zu der bereits seit 1967 existierenden Holzgroßhandlung die Abteilung Forstmaschinen mit der Zielsetzung, die Erstdurchforstung zu mechanisieren. Der Fäller-Sammler Makeri 33 des finnischen Herstellers Muisto Laine Oy erschien uns für den Einsatz in der Schwachholzernte bzw. Erstdurchforstung als geeignet.

Die Sponsor Oy (Tochtergesellschaft eines finnischen Bankhauses mit Sitz in Helsinki) war unser Ansprech- und Vertriebspartner für die Firma Muisto Laine Oy. Nachdem wir in 1978 und 1979 schon 6 Fäller-Sammler und 8 Harvester verkauft hatten, wurde ein Importeurvertrag mit dem Lieferanten geschlossen.

Gleichzeitig war die Sponsor Oy auch unser Ansprech- und Vertriebspartner für die Firma Bruun System AB (Hersteller des legendären Bruunett Mini). In 1980 hatten wir mit dem Vertrieb des Bruunett Mini 578F begonnen. Dieses Modell war der erste 8-Rad Forwarder mit zukunftsweisender Technik (Spurläufer, hydrostatischer Antrieb, vollkraftschlüssige Differenzialsperren, Kranarbeit vor der Maschine möglich), der in Serie gebaut wurde. Ende 1982 wurde das Modell 578F durch das Nachfolgemodell 678F Turbo abgelöst.

Auf unserer Hausmesse (FOMA), die 1984 im Hess. Forstamt Niederaula stattfand, wurde der 678F dem Publikum vorgestellt. Während dieser Messe und noch einen Monat danach, wurden insgesamt 14 Stück dieses Modells verkauft. Dieser robuste und zuverlässige Forwarder bot jedem Unternehmer gute ökonomische Möglichkeiten und die ökologischen Aspekte des Maschineneinsatzes machten dem 678F den Weg frei. Von 1980 bis 1992 wurden von uns insgesamt 342 Maschinen dieses Typs in Deutschland verkauft.

Bedingt durch "Wiebke" kam die forstwirtschaftliche Mechanisierung in Deutschland im Jahre 1990 so richtig in Fahrt und allein in diesem Jahr konnten wir über 90 Neumaschinen verkaufen. In 1990 fand im Hess. Forstamt Heringen unsere Hausmesse statt und bei dieser Gelegenheit wurden die Harvester ÖSA 250 SuperEva und Lokomo 990 vorgeführt: 27 Maschinen dieser beiden Typen wurden in 1990 verkauft.

Seit 1988 wurden immer neue und verbesserte Maschinen unter der Marke Timberjack entwickelt und vertrieben. Die Maschinen setzen seit dieser Zeit mit jeder neuen Version neue Standards. In der Branche hat die Marke Timberjack unter den Forstleuten auch heute beinahe noch eine Bedeutung wie die Marke Tempo© bei Papiertaschentüchern.

Das Jahr 2000 brachte eine neue Wendung. Einer der weltgrößten Konzerne mit einer langen und nachhaltigen Tradition kaufte Timberjack: JOHN DEERE. Die jetzt vom John Deere-Konzern hergestellten Maschinen wurden weiterhin noch unter dem Label Timberjack hergestellt und vertrieben. Erst ab 2005 entschloss man sich die Marke Timberjack nicht mehr aktiv zu verwenden und die Maschinen ab sofort unter der Marke John Deere zu vertreiben. Dies hatte dann auch die bekannte Art der Lackierung zur Folge: Sattgrün lackierter Rumpf und leuchtend gelbe Felgen mit Rahmenteilen je nach Art in grün oder schwarz.

Auf der KWF-Tagung in Schmallenberg im Juni 2008 wurden die ersten Modelle der E-Serie der Forstmaschinen von JOHN DEERE vorgestellt. Die Serie wird seitdem stetig weiterentwickelt und verfügt in der aktuellen G-Serie mittlerweile über Motoren der Schadstoffklasse final Tier IV, welche gemäß der althergebrachten Tradition von John Deere mit höchsten Qualitätsansprüchen hergestellt werden.

Bundesweit werden heute über 2.500 Kunden mit mehr als 2.700 Maschinen betreut. Zusammen mit unseren Kooperationspartnern beschäftigen wir im Bundesgebiet über 110 Mitarbeiter.

Eine langfristig erfolgreiche Marktstrategie bedarf permanenter Kontrolle: Geeignete und zuverlässige Qualitätsprodukte, offene und ehrliche Beratung, umfassende Ersatzteilbevorratung und erfahrene Kundendiensttechniker.

All dies finden Sie bei uns!